Milly con Carne – Carola Käpernick

Milly con Carne von Carola Käpernick Werbung

Klappentext/Beschreibung
Unser Kennenlernen war ein Unfall. Ja, ihr habt richtig gelesen. Allerdings muss ich dazu sagen, ein glücklicher Unfall. Denn ich bin Maria, meinem neuen Frauchen, geradewegs vor ihre knallrote Vespa gerannt und hab sie direkt mit meiner Straße bekannt gemacht. Die Straße, auf der ich lebte, seit mein früheres Frauchen Silke auf unerklärliche Weise aus meinem Leben verschwunden war. Ich vermute ja, dass ihr Verschwinden was mit dem Schlägertypen zu tun hatte, bei dem wir gewohnt haben. Als er geschnallt hat, dass Silke nicht mehr zurückkommt, hat er mich kurzerhand vor die Tür gesetzt. „Hau ab, stinkende Töle!“ So eine Frechheit hat er mir hinterhergeschrien. Als wenn er mir das hätte sagen müssen. Wenn ich in der Lage gewesen wäre, die Tür selbst zu öffnen, wäre ich schon viel früher abgehauen. Vielleicht hätte ich Silke dann noch angetroffen und wir hätten uns zusammen, noch ein schönes Leben machen können. Jedenfalls hab ich meine Blähungen aus der Hölle noch ein letztes Mal bemüht, bevor ich die Wohnung dieses Barbaren verlassen hab. Davon hatte er bestimmt noch eine ganze Woche was.
Maria hatte gerade eine ähnliche Verabschiedung hinter sich, fand das aber nicht halb so schön wie Milly und hatte leider keine biologischen Waffen, die sie auf Abruf einsetzen konnte. Vermutlich stank ihr die Situation mit Lukas ohnehin mehr als ihm. Doch darüber konnte sie gar nicht mehr so viel nachdenken, denn sie musste sich um die verletzte Milly kümmern und brachte es nicht über sich, diese kleine süße Französische Bulldogge im Tierheim zu lassen. Also wurde sie Frauchen, lernte eine Menge über Hundefutter und dachte vor allem ziemlich oft an den Tierarzt Ben.

Buch kaufen (externe Links)
Autorenwelt | Thalia | Amazon | genialokal

Carola Käpernick

Kurzvita
Ich wurde 1969 im beschaulichen Mecklenburg-Vorpommern geboren. Aufgewachsen also in der DDR. Geschadet hat es mir nicht – mich aber geprägt.

Lesen und Schreiben war schon immer mein Hobby. In der Schule haben wir Fortsetzungsgeschichten geschrieben, mit mehreren Freundinnen. Immer wenn ein Stück geschrieben war, wurde es an die nächste weitergereicht. Aufsätze habe ich geliebt, was viele meiner Mitschüler nicht verstanden haben. Glücklicherweise hatte ich Lehrer, die auch gern gelesen haben, was ich schrieb. Sehr schade, dass von den Geschichten und Aufsätzen nichts überdauert hat. Ist vermutlich besser, als vieles, was ich der Tastatur heute entlocke.

Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, erklärst du dich mit der Nutzung der Cookies einverstanden. Genauere Informationen in der Datenschutzerklärung. Ok, verstanden. Link zur Datenschutzerklärung